Aktuelles

17.10.2019 - 09:26 - Gemeinschaft

Erntedank 2019

Danke für diesen guten Morgen, Danke für jeden neuen Tag ….

Dieses Lied erklang zum Auftakt des diesjährigen Erntedank-Festes durch das gesamte Treppenhaus im Haus 2 der Jona Schule Stralsund.

Hell und kräftig sangen die Schülerinnen und Schüler der vierten bis sechsten Klassen, die mit dem Lied begannen. Dunkler und ebenfalls schön folgten die siebten bis neunte Klassen in der Mittleren Etage. Auch in der obersten Etage sangen die zehnten bis zwölfte Klassen sehr engagiert, die trotz einer deutlich geringeren Anzahl von Schülern, wunderbar im Treppenhaus zu hören waren.

Anschließend war ein Beisammensein aller Schüler, Lehrer, Schulbegleiter und Mitarbeiter der Schule auf dem Pausenhof. Es wurde an alle eine leckere, kräftige Kürbissuppe ausgegeben, die gemeinsam verzehrt wurde. Das Wetter hat mit Sonnenschein und milden Temperaturen, das ganze Fest aufs Beste gelingen lassen.

Es gab einen reichen Garbentisch für die Stralsunder Tafel, der wunderschön dekoriert war. Dieser ist entstanden, durch das eifrige Geben aller Klassen.

DANKE an alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Familien für das Spenden der Lebensmittel für die Stralsunder Tafel.

 

Mareike Wedemann

01.10.2019 - 14:36 - Elterninfo

Hortbrief Okt/Nov 2019

Werte Eltern,

im Anhang finden Sie den aktuellen Hortbrief.

17.09.2019 - 09:21 - Gemeinschaft

Lesung und Gespräch mit Margot Friedländer—Überlebende und Zeitzeugin des Holocaust

Am Dienstag, den 17.09.2019 nutzten auch Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 11 sowie Lehrerinnen der JONA Schule auf Einladung vom Oberbürgermeister Dr.-Ing. Alexander Badrow die Gelegenheit zu einer persönlichen Begegnung mit Margot Friedländer, eine der letzten Überlebenden des Holocaust.​

Text der Pressestelle der Hansestadt Stralsund:

„Ihr müsst die Zeitzeugen werden, die wir nicht mehr lange sein können.“
Überlebende des Holocaust Margot Friedländer zu Gast bei Stralsunder Schülern

Am 17. September kam die Überlebende des Holocaust Margot Friedländer (97) in die Stralsunder Kulturkirche St. Jakobi, um aus ihrem Buch „Versuche dein Leben zu machen – Als Jüdin versteckt in Berlin“ zu lesen. Fast 400 Schülerinnen und Schülern aus sechs Stralsunder Schulen folgten der Einladung von Oberbürgermeister Alexander Badrow und Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sehr gern persönlich dabei gewesen wäre. Sie hatte im Frühjahr den Talisman der Deutschlandstiftung Integration an Margot Friedländer überreicht. Und obwohl Margot Friedländer aufgrund ihres hohen Alters eigentlich nicht mehr reisen wollte, machte sie für Stralsund eine Ausnahme und besuchte die Hansestadt.

Oberbürgermeister Alexander Badrow bedankte sich für die einmalige Möglichkeit und den kostbaren Moment, eine der noch wenigen lebenden Zeitzeugen in Stralsund kennenlernen zu dürfen, und betonte, wie wichtig Begegnungen wie diese seien. Sichtlich bewegt sagte er: "Man sollte sich hüten zu glauben, die Antisemiten von gestern seien gänzlich andere Menschen gewesen als wir. Heute marschieren sie wieder - mit Überschriften wie „Heimatliebe ist kein Verbrechen“. Natürlich ist sie das nicht! Aber wenn Heimatliebe Fremdenhass meint, dann wird deutlich, dass die Vergangenheit noch lange nicht vergangen ist."

Nach der Lesung beantwortete Margot Friedländer viele Fragen - zu ihrer Zeit im Berliner Untergrund, dem Aufenthalt im Konzentrationslager Theresienstadt und warum sie nach über 50 Jahren in den USA wieder zurückgekommen ist. Begleitet wurde sie vom Vorstandsvorsitzenden der Schwarzkopf-Stiftung, André Schmitz-Schwarzkopf, der u. a. auf den Margot-Friedländer-Preis für Schülergruppen aufmerksam machte. Die Stiftung würde sich besonders über eine Stralsunder Teilnahme am Wettbewerb freuen, sagte er am Rande der Veranstaltung.
Das Schlusswort blieb jedoch Margot Friedländer vorbehalten. Eindringlich gab sie den jungen Menschen mit auf den Weg: „So etwas darf nicht noch einmal passieren! Deswegen spreche ich zu Euch. Bitte seid Menschen. Ihr könnt nicht alle lieben, aber bitte respektiert alle Menschen.“ In der riesigen Kirche war es mucksmäuschenstill.

Hintergrund:
Margot Friedländer wurde am 5.11.1921 als Margot Bendheim in Berlin geboren. Ihre Eltern trennten sich in den 1930er Jahren und ließen sich 1942 scheiden. Das machte eine Ausreise aus Nazideutschland für Margot Friedländer zusammen mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder praktisch unmöglich, da damals die Zustimmung des Vaters für Ausreisen der Kinder unter 21 Jahren erforderlich war. Am 20. Januar 1943, dem Tag ihrer geplanten Flucht, wurde ihr Bruder von der Gestapo gefangen genommen. Margots Mutter stellte sich daraufhin ebenfalls und überließ die Tochter ihrem Schicksal. Die Spuren der beiden verlieren sich in den Todeslagern von Auschwitz. Alles, was dem jungen Mädchen blieb, war die von Nachbarn übermittelte Botschaft der Mutter: „Versuche dein Leben zu machen“. Und die Handtasche - darin eine Bernsteinkette und das Adressbuch. Beides hatte Margot Friedländer zur Lesung mitgebracht. Von Januar 1943 bis April 1944 lebte Margot Friedländer im Berliner Untergrund und kam bei unterschiedlichen Helferinnen und Helfern unter. Ende April 1944 nahmen sie sogenannte „Judengreifer“ gefangen und deportierten sie ins KZ Theresienstadt. Dort traf sie frühere Bekannte wieder, unter anderem Adolf Friedländer, ihren späteren Mann, mit dem sie nach der Befreiung in die USA emigrierte. Bis heute verfolgen sie die Bilder der Rückkehrer aus Auschwitz. Erst nach dem Tod ihres Mannes begann Margot Friedländer mit dem Schreiben ihrer Geschichte. 2003 kehrte sie erstmals nach Berlin zurück, wo sie seit 2010 wieder dauerhaft lebt und sich gegen das Vergessen der nationalsozialistischen Verbrechen einsetzt. 2011 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz am Bande, 2019 den Talisman der Deutschlandstiftung Integration.

(Hansestadt Stralsund
Protokoll und Presse)

 

19.09.2019 - 16:33 - Gemeinschaft

Tag der offenen Tür an der JONA Schule

Am 28.09.2019 in der Zeit von 10:00 – 13:00 Uhr öffnet die JONA Schule wieder ihre Türen und freut sich auf zahlreiche Besucher und interessierte Familien. Alle Gäste sind herzlich eingeladen, die Christliche Gemeinschaftsschule Stralsund mit ihren Schulgebäuden in der Gartenstraße 12 und in der Fritz-Reuter-Straße 40 sowie dem Hortgebäude kennenzulernen 

Die Besucher können sich auf ein abwechslungsreiches Programm, gemeinsam gestaltet von Lehrern und Schülern, freuen. So können sie unter anderem an Schulführungen teilnehmen, die Präsentation der Studienfahrt durch unsere 12ten Klassen ansehen und verschiedene Ergebnisse der biblischen Projektwoche bestaunen, die in diesem Jahr unter dem Motto der interkulturellen Woche „Zusammen leben - Zusammen wachsensteht und in deren Zusammenhang mit Sicherheit wieder zahlreiche sehenswerte Ergebnisse entstehen werden. 

A. Barten

 

12.09.2019 - 10:35 - Klassen

Blick hinter die Kulissen

Zur Vorbereitung des englischen Theaters profitierten die beiden 8. Klassen in diesem Schuljahr von einem ganz besonderen Angebot: Theaterpädagogin Sabine Kuhnert gewährte den Nachwuchsschauspielern einen Blick hinter die Kulissen des Theaters Vorpommern. Die Mädchen und Jungen gewannen einen Eindruck davon, das Bereiche, wie beispielsweise Bühnenbau, Requisiten oder Maske, ineinandergreifen, bis schließlich ein fertiges Stück auf der Bühne zu sehen ist. 

R. Schröder

09.09.2019 - 14:00 - Aktuelles

Zusammen leben, zusammen wachsen

Unter diesem Motto steht die interkulturelle Woche, die vom 16. – 29. September 2019 in Stralsund stattfindet. Wir haben dieses Motto aufgegriffen und wollen mit den Schülerinnen und Schülern für fünf Tage im Zeitraum der interkulturellen Woche in ganz unterschiedlichen Projekten der Vielfalt des Zusammenlebens nachgehen. Vom 23. – 27. September 2019 legt der planmäßige Unterricht für die Schülerinnen und Schüler der 2. – 11. Klasse eine Pause ein. Stattdessen werden sie sich auf verschiedene Art und Weise der Faszination und den Herausforderungen in der Begegnung mit dem Anderen, dem Fremden nähern. Ihre Ergebnisse werden sie am Tag der offenen Tür am 28.09.2019 ab 10:00 Uhr präsentieren. Informieren Sie sich auch gerne unter www.stralsund.de/ikw2019 über das umfangreiche Programm der interkulturellen Woche.

 

Angela Nitzsche

09.09.2019 - 10:19 - Klassen

Unterricht mal anders

Abseits vom gewohnten Klassenzimmer bekamen die Schüler und Schülerinnen der 9a in dieser Woche die Gelegenheit an einer ganz besonderen Geschichte teilzuhaben.
Uta Reichel öffnete ihre Bücherstube und stellte der Klasse die Erlebnisse der Österreicherin Lilly Maier vor, deren Begegnung mit dem Holocaustüberlebenden Arthur Kern und der daraus resultierenden Laufbahn der jungen Frau. Die Jungen und Mädchen zeigten bereits im Vorfeld großes Interesse an der Thematik und betonten ein mal mehr, wie wichtig es sei daran zu erinnern.
01.08.2019 - 15:21 - Klassen

Klassenfahrt der 6. Klassen

in den Ferienpark Pelzkuhl

17.-20.06.19

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01.07.2019 - 12:48 - Elterninfo

JONA T-Shirt, Turnbeutel

Liebe Schüler, liebe Eltern, liebe Förderer,

 im Schuljahr 2017/18 beteiligten sich eine Reihe von Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Ganztagsangebotes – Kunst, an einem Wettbewerb zur Gestaltung von T-Shirts. Auf dem JONA Festival im Juni 2018 konnten alle für die ausgestellten Entwürfe ihre Stimme abgeben. Der Förderverein hat die beiden LOGO’s mit den meisten Stimmen ausgewählt, um damit T-Shirts und Turnbeutel zu bedrucken. Dabei handelt es sich um Entwürfe von Jittka Müller, Friedemann Türr und Arne Meyer.

Ab sofort können diese Artikel über den Förderverein bezogen werden. Senden Sie dazu einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 Viele Grüße der Vorstand des Fördervereins