Gedenkstättenfahrt 2019


Die Anreise erfolgte am Montag und dauerte ganze zehn Stunden, was keine Zeit für Programmpunkte mit Ausnahme der allabendlichen Tagesreflexion im Plenum ließ. Der Dienstag begann mit einer sachkundigen Führung über das Gelände des Stammlagers Auschwitz und am Nachmittag stand ein Stadtrundgang durch Oświęcim auf dem Programm. Mittwoch war sowohl physisch als auch psychisch der belastendste Tag der Reise, denn es ging bei Regen und eisigen Temperaturen in das Vernichtungslager Birkenau. Dort erwartete die Teilnehmer eine Führung über das gesamte Areal und eine Schweigeminute für die Opfer am Holocaustmahnmal. Am Nachmittag fand ein Filmworkshop im Stammlager statt und anschließend gab es Zeit das Gelände selbstständig zu besichtigen. Donnerstags ging die Reise weiter nach Krakau, wo ein Zeitzeugengespräch mit einer Frau, die im Alter von sechs Jahren ein Pogrom überlebte, stattfand. Auf das Gespräch folgte eine Führung durch das jüdische Viertel und das ehemalige Krakauer Ghetto. Am Freitag bekamen die Schüler die Möglichkeit Krakaus Altstadt auf eigene Faust zu erkunden, bevor sie sich auf die lange Reise zurück nach Stralsund machten.
Ein Ausführlicher Reisebericht und eine Andacht, in der die Teilnehmer von ihren Erlebnissen berichten und zu der natürlich alle interessierten Schüler und Eltern herzlich eingeladen sind, folgen in den nächsten Wochen.