Start Konzept Beurteilung und Bewertung
  Beurteilung und Bewertung  
 

Beurteilung und Bewertung

 

Die Kinder und Jugendlichen der Christlichen Gemeinschaftsschule sollen die Auseinandersetzung mit realen, schülernahen Aufgaben und Problemen als lohnende Herausforderung erfahren  und unterschiedliche Begabungen erleben. Die Schüler werden nicht nur miteinander, sondern v.a. mit ihrem eigenen Entwicklungsstand verglichen, wobei die Leistungsbereitschaft eine große Rolle spielt. Jedes Kind und jeder Jugendliche soll nach seinem besten Können Leistungen auf vielen Gebieten erbringen. Die Einzigartigkeit jedes einzelnen Menschen mit seinen Stärken und Schwächen und die Persönlichkeitsentwicklung bezüglich der kognitiven, sozialen und emotionalen Ebene soll an der evangelischen Gemeinschaftsschule gewürdigt werden. Individuelle Lernerfolge, positive Leistungen und Stärken werden hervorgehoben.

Für jeden Schüler wird ein Portfolio geführt. Dabei wird an Erfahrungen angeknüpft und das gemeinsam entwickelte Bewertungskonzept der Grundschule und Orientierungsstufe konsequent weitergeführt und ausgebaut. Das Portfolio dokumentiert das sich ständig erweiternde Wissen und Können der Heranwachsenden mit Beispielen und gibt Auskunft über deren Sach-, Selbst-, Methoden- und Sozialkompetenz. Der Schüler nimmt aktiv an der Beurteilung seiner eigenen Arbeit teil und erlangt die Fähigkeit, seinen Bildungsprozess zunehmend selbst zu steuern, Arbeitsschritte selbstorganisiert zu planen und sich für seinen Lernfortschritt verantwortlich zu fühlen. Er lernt, seine eigenen Arbeiten in Bezug auf die Lernziele auszuwerten, setzt sich mit Lernkriterien und Lerntechniken konstruktiv auseinander, wird sich seines eigenen Lernstils bewusst und bestimmt neue Lernschritte. Die Pädagogen verstehen sich als Lernberater. Dieses Portfolio-Buch orientiert sich an den vom Ministerium in den Rahmenrichtlinien vorgeschriebenen Unterrichtsinhalten. Wissensgebiete werden gegliedert und Lernfortschritte dokumentiert. Es ergibt sich ein differenzierter Überblick über den Lernstand des Kindes und Jugendlichen.

Am Ende eines Schuljahres erhält jeder Schüler ein Berichtszeugnis in Briefform, in dem seine Leistungen in den einzelnen Fächern eingeschätzt werden. Die Einführung der Zensierung erfolgt in der Klassenstufe 9.

Gemeinsam mit den Eltern und den Schülern wird halbjährlich in einem ausführlichen Lernberatungsgespräch über die Lernentwicklung und die Leistungen gesprochen und weitere Lernziele festgehalten. Auch die Eltern werden intensiv in die Portfolioarbeit einbezogen. Für Eltern steht die Klassentür nach Absprache offen.

Förderkonzepte bzw. Förderpläne für lernschwache Kinder und für Spezialbegabungen  werden in Zusammenarbeit mit den Pädagogenteams (Sonderpädagogen, Stammgruppenleiter, Fachlehrer, Sozialpädagogen), Eltern und Schülern sowie eventuell mit außerschulischen Partnern (Fachhochschule, Fachleuten, Künstler, ...) erstellt.

 


User
Passwort