Am Mittwochmorgen trafen wir, 7 Mitarbeiter des “ Jona Cafés“, uns um 7.15 Uhr auf der Mahnkeschen Wiese. Hier sollte uns der Bus eigentlich um 7.15 Uhr abholen, aber er kam über eine Viertelstunde später. Nachdem wir unsere Waren verstaut hatten und nach fast 2 Stunden Fahrt in Rostock an der Stadthalle ankamen, fand der Busfahrer den Lieferanteneingang nicht. Als er dann doch gefunden war, mussten wir uns sehr beeilen den Stand noch rechtzeitig aufzubauen, was uns glücklicherweise gelang.
Wir boten extra für die Messe von uns gekochte Holunder-Apfel-Marmelade an und Holunderblütensirup, den wir mit Mineralwasser mischten und als Jona-Brause verkauften. Anfangs ging der Verkauf nur schleppend. Als dann aber 2 Schüler von uns die Messebesucher vor unserem Stand ansprachen, lief der Verkauf besser. Nach und nach verkauften wir ein Marmeladenglas nach dem anderen. Der Holunderblütensirup ging aber immer noch nicht so gut weg, daher boten wir auch davon Gratisproben an.
Gegen Mittag kam dann die Jury, die sich in 2 Gruppen teilte und 2 von uns Schülern befragte. Nachdem die Jury wieder weg war, waren alle erleichtert, denn die Vorstellung unserer Firma war uns gut gelungen. Danach lief auch der Verkauf des Holunderblütensirups gut und unsere Marmeladengläservorräte waren restlos ausverkauft.
Nun kam der große Moment, die Bekanntgabe der Gewinner. Wir rechneten uns keine großen Chancen aus, einen Preis zu gewinnen, aber insgeheim hatte jeder von uns ein kleines Fünkchen Hoffnung. Dann wurde der letzte Preis vergeben, ein Sonderpreis. Der Sprecher verkündete: ,, Den Sonderpreis gewinnt das Jona Café“. Wir jubelten alle laut und gingen auf die Bühne unsere Betreuerinnen jubelten uns wie verrückt zu. Wir standen auf der Bühne und bekamen von unserem Kultusminister, Herrn Tesch einen Scheck im Wert von 200€ überreicht. Den Sonderpreis bekamen wir dafür, dass wir den größten Teil unseres Gewinns, den wir mit dem Jona-Café erzielen, für Kinder zur Verfügung stellen, deren Eltern sich z.B. den vollen Betrag einer Klassenfahrt oder Exkursion nicht leisten können.
Wir machten viele Fotos von dem Scheck und uns. Als wir schließlich wieder einpackten, waren alle fröhlich und halfen beim Abbauen gerne mit.
Dann gingen wir zum Bus, wo uns der Busfahrer gratulierte. Die Rückfahrt dauerte nochmal zwei Stunden, sodass wir gegen 18 Uhr wieder an der Schule waren. Zwei von uns fuhren mit dem Bus weiter nach Rügen, wo sie wohnen. Die anderen räumten alles in die Schule und fuhren dann auch nach Hause. Am nächsten Tag trafen wir uns nochmal besprachen alles und machten die Kasse
Christian Retzlaff und Jasper Kleinschmidt im Namen des Jona Cafés.


